TM1637-Modul mit Anzeige der Zeit

TM1637-LED-Modul

Mehrstellige 7-Segment-Anzeigen direkt per Schieberegister zum Anzeigen von Daten zu nutzen, bedeutet auf dem Breadboard einen ziemlichen Kabelsalat. Praktischerweise gibt es fertige Module (oft als digital tube bezeichnet) mit vier- oder achtstelligen Anzeigen und den Chips TM1637 oder MAX7219, die mit vier Anschlüssen auskommen. Die vierstelligen TM1637-Module können meist in der Mitte einen Doppelpunkt darstellen und sind primär für Zeitanzeigen gedacht, man kann sie aber auch z.B. als Temperaturanzeige mit Minuszeichen und Gradsymbol nutzen. Es gibt auch Module mit Dezimalpunkten nach den einzelnen Ziffern und anderen Farben als dem standardmäßigen LED-Rot.

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7-Segment-Anzeige mit 74HC595 (Detail)

7-Segment-Anzeigen mit dem 74HC595 steuern

Typische 7-Segment-Anzeigen bestehen aus sieben LEDs (meist plus einer weiteren für den Dezimalpunkt), die einzeln angesteuert werden und über eine gemeinsame Anode (common anode) oder Kathode (common cathode) verfügen. Um eine Anzeige zu steuern, werden also sieben (bzw. acht) Digitalpins des Mikrocontrollers belegt. Bei Verwendung einer einzelnen Anzeige ist das noch halbwegs praktikabel, bei mehreren nicht mehr. Zum Bereitstellen zusätzlicher Ausgabeports kann man Schieberegister wie das 74HC595 nutzen. Hierbei werden die Steuerdaten bitweise seriell zum Schieberegister übertragen, das diese dann auf Anforderung an einem Stück (parallel) auf acht Datenpins ausgibt. Man kommt für die Ansteuerung des 74HC595 mit drei Leitungen aus, selbst wenn man mehrere Register hintereinander schaltet, um z.B. zwei 7-Segment-Anzeigen oder eine Gruppe von Relais zu steuern.

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DS18B20 (Kabel und Sensor) und DHT22

Temperatursensoren DS18B20 und DHT22/DHT11

Die Sensoren DS18B20, DHT22 und DHT11 sind drei Temperatur- (und Luftfeuchtigkeits-)Sensoren, die mit Mikrocontrollern wie Arduino oder ESP32 genutzt werden können. Der DS18B20 kann in der wasserdichten Variante neben der Luft- z.B. auch die Temperatur von Flüssigkeiten bestimmen. Die Sensoren DHT22 und DHT11 messen neben der Temperatur auch die relative Luftfeuchtigkeit. Anhand mehrerer Beispiel-Programmen für den ESP32 (die mit minimalen Änderungen auch mit einem Arduino laufen) wird ausführlich erläutert, was man bei der Programmierung mit der Arduino-IDE und beim Aufbau auf der Steckplatine (Breadboard) beachten sollte.

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ESP32 Entwickler-Board (DevKitC) mit 38 Pins

ESP32-Programmierung – allererste Schritte

Der ESP32 ist ein populärer Mikrocontroller, mit dem bspw. Sensoren abgefragt oder Motoren gesteuert werden können. Ich habe ihn erstmals 2019 im Rahmen des Online-Kurses „Wie programmiere ich meinen ersten Mini-Computer?” beim HPI (Hasso-Plattner-Institut in Potsdam) kennengelernt. Kursthema war die Programmierung des ESP32-Mikrocontrollers mit der Arduino-Entwicklungsumgebung in einfachen Projekten mit Sensoren, Motoren oder LEDs.

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"Login" von Thomas Breher; Quelle: pixabay.com

Ist mein Passwort noch sicher?

Im Januar 2019 wurden wieder einmal größere Mengen gestohlener Benutzerdaten im Darkweb angeboten – die sog. »Collections #1 – #5«. Allein hierbei handelt es sich um über 2 Milliarden Mail-Adressen samt zugehöriger Passwörter – aber auch vorher und danach gab es weitere solche Leaks, sodass das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam (HPI) für seinen »Identity Leak Checker« auf einen Bestand von über 12 Milliarden gestohlener Identitäten zugreifen kann (Stand Februar 2021). Nur bei einem Teil dieser Daten liegt das Passwort im Klartext vor – immerhin über 600 Millionen Kennwörter hat der Service »Have I Been Pwned« des australischen Security-Experten Troy Hunt gesammelt. Der Beitrag beschreibt, wie man diesen Bestand mit Windows-Bordmitteln oder einem kleinen Python-Skript abfragen kann, um eigene Passwörter zu prüfen.

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Ruderer auf dem Osterbekkanal

Hamburg für lau

Immer mal wieder habe ich mit der Frage zu tun, was man in Hamburg unternehmen kann, möglichst ohne viel Geld auszugeben oder sich z.B. mit einer Vereinsmitgliedschaft länger zu verpflichten. Deshalb habe ich ein paar Orte und regelmäßige oder wiederkehrende Veranstaltungen gesammelt, die kostenlos oder zu sehr günstigen Preisen besucht werden können und nicht auf bestimmte Personengruppen (z.B. Studenten) beschränkt sind. Die Seiten sollen keinen Veranstaltungskalender ersetzen – sowas gibt es schon: kulturlotse.de ist wohl der Veranstaltungskalender und bietet für jeden Tag des Jahres eine große Auswahl an kostenlosen Veranstaltungen im Großraum Hamburg. Weiter zur Übersichtsseite …

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Messenger-Apps auf einem Smartphone (Quelle: Pixabay, Benutzer LoboStudioHamburg)

Wie sag ich’s ohne WhatsApp?

WhatsApp ist seit der Übernahme durch Facebook im Jahr 2014 bei Messengern das, was Google bei Suchmaschinen ist: ein Datenkrake mit einem sehr nützlichen Dienst, an dem man alleine aufgrund seiner Verbreitung nur schwer vorbeikommt – schließlich verwenden 96 Prozent der deutschen Messenger-Nutzer (auch) WhatsApp. Mit der Nutzung sind aber erhebliche Risiken bzgl. Datenschutz und Privatsphäre verbunden. Datenschutzfreundliche Alternativen wie Signal lassen sich mit wenig Aufwand finden und einrichten, bieten außerdem einen vergleichbaren Funktionsumfang, sodass das Argument „das ist so bequem, weil alle es haben“ nur eingeschränkt gilt. Wenn man sich trotzdem entscheidet, WhatsApp zu verwenden, sollte man sich wenigstens mit den Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre beschäftigen, auch wenn die tlw. eher kosmetischen Nutzen haben.

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F-Droid

F-Droid – Alternative für Open-Source Apps

F-Droid ist eine vertrauenswürdige Alternative oder Ergänzung zum Google Play Store, aus der man ausschließlich freie Android-Apps erhalten kann. Frei bedeutet in diesem Zusammenhang wie üblich nicht (ausschließlich) kostenlos – man kann gerne die Apps in Ruhe ausprobieren und die Autoren mit einer Spende unterstützen, wenn einem eine App gefällt – ein Finanzierungsmodell, das Google nicht vorsieht.

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Vorhängeschloss (Quelle: Pixabay, Benutzer meineresterampe)

Mail-Verschlüsselung mit S/MIME einrichten

S/MIME ist ein Standard zum Signieren und Verschlüsseln von Mails. Es basiert auf der Verwendung von X.509-Zertifikaten und wird von den meisten Mail-Programmen standardmäßig unterstützt. Es ist nicht kompatibel zu OpenPGP, dem anderen weit verbreiteten Verschlüsselungsstandard, d.h. zwischen diesen Systemen ist kein Austausch verschlüsselter Mails möglich. Einige Zertifizierungsstellen (engl. certification authority; Abkürzung: CA) stellen zur privaten Verwendung kostenlose X.509-Zertifikate aus. Hierbei handelt es sich i.d.R. um Zertifikate der einfachsten Stufe „Class 1”, d.h. es findet keine Prüfung der Identität des Inhabers statt. Für die private Nutzung und zum Einstieg reichen diese Zertifikate aber aus – sie sind nicht mehr oder weniger verlässlich als ein selbst erstellter OpenPGP-Schlüssel.

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CD mit Prägecode

Identifizierungsmerkmale von CDs

Wer seine CDs auf dem Rechner oder Smartphone abspielen möchte, wird sie über kurz oder lang digitalisieren und taggen, also mit Metadaten wie Titel und Interpret versehen. I.d.R. wird beim Abspielen eines Titels auch ein Bild des CD-Covers angezeigt, wenn eines abgespeichert wurde. Diese Daten werden meist aus den Datenbanken von freedb.org bezogen. Vor allem bei der Suche nach Coverbildern, aber auch nach spezielleren Informationen wie Plattenlabeln oder Katalognummern der Alben landet der Sammler früher oder später bei MusicBrainz oder Discogs. Dort fällt auf, wie viele verschiedene Ausgaben mancher Werke es gibt – nicht nur auf offensichtlich verschiedenen Medien wie  CD, Vinyl oder Kassette oder aus mehreren Ländern, sondern auch CD-Varianten, die für den Laien kaum zu unterscheiden sind.

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